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Mit 42 Jahren Anlauf gelingt Niederzell der große Wurf

 

Gut Ding braucht gut Weil: Nach etlichen Anläufen sicherte sich der SV Niederzell Meisterschaft und Aufstieg.Lupen Icon

Beim letzten Heimauftritt der Saison erhielt die blütenreine Weste doch noch einen kleinen Fleck. Meister Niederzell verlor die Partie gegen Breitenbach/Hintersteinau auf eigenem Platz 0:3 und kassierte damit die einzige Heimniederlage der ganzen Runde. Trainer Norbert Weidlein ließ das kalt: „Da kann ich nach dieser Saison trotzdem noch ruhig schlafen.“ Der SVN, der in den vergangen Jahren den Titel der „Unaufsteigbaren“ gepachtet hatte, beseitigte in dieser Runde den Fluch und steigt das erste Mal seit der Vereinsgründung 1968 in die A-Liga auf. Auch für den Vorsitzenden Heinz Knüttel, der seit 28 Jahren dem Club vorsteht, ein ganz besonderer Moment: „Wir waren in denen letzten Jahren immer so knapp gescheitert, dass wir dieses Jahr einfach dran waren.“ Trainer Norbert Weidlein stand für den 73-jährigen trotz fünf vergeblicher Anläufe nie zur Debatte: „Ich bewundere seine Ruhe, die er jederzeit an den Tag legt. Außerdem hat er die jungen Leute sehr gut im Griff, daher war es nur eine Frage der Zeit, bis es endlich klappt.“ Für Knüttel wie für den Trainer war die Konstanz der größte Unterschied im Vergleich zu den Vorjahren. „Auch in dieser Saison hatten wir eine Schwächephase, in der wir aber immer zumindest einen Punkt geholt haben“, schildert Weidlein, bei dem der Aufstiegstraum vor allem nach den Partien bei Oberwald und in Höf und Haid mehr und mehr zur Realität wurde: „Da haben wir in den vergangenen Jahren immer den Frack voll bekommen, in dieser Saison aber mit Moral und ein wenig Glück noch einen Punkt ergattert.“

Einen wichtigen Baustein stellen für Weidlein auch die Neuzugänge im Sommer dar, die neben etablierten Kräften wie Sven Bernt und Andreas Marnach auf sich aufmerksam machten: „Mit Matthias Brauer und Jörn Uffelmann sind wir vor hinten stabiler geworden“, verweist der Übungsleiter auf die beste Defensive der Liga mit 29 Gegentreffern. Auch Dominic Schnell und Matthias Zinkand etablierten sich in der Stammelf, René Mötzung und Edelstürmer Murat Fidan bereicherten den SVN bis zu ihren Verletzungen. „Murat hat uns die erhofften Tore in der Hinrunde beschert. Leider hatte er in der Rückserie mit seiner Hüfte zu kämpfen“, so Weidlein über den aus Oberwald gekommenen Türken, bei dem aber noch fraglich ist, ob er weiterhin für Niederzell auf Torejagd gehen kann.
Fraglos bedarf es weiterer Verstärkungen. Definitv dazustoßen wir der Sohn des Trainers, Maik Weidlein, der zuletzt die Stiefel für die SG Schlüchtern schnürte. „Zudem haben wir noch eine weitere Zusage“, berichtet der Coach, der länger als ein Jahr A-Liga-Luft schnuppern möchte: „Jetzt sind wir endlich dort und wollen auch so schnell nicht wieder gehen.“


Im Überblick


Gründung 22.03.1968
1. Vorsitzender Sascha Schröder
2. Vorsitzender                 Manuel Schüßler
3. Vorsitzender Günter Knüttel
4. Vorsitzender Marco Lotz
Vorstand

Roland Röder, Sebastian Kafka, Roland Kluson, Michael Liese, Christian Röder, Thomas Walter

Mitglieder 300
Vereinsfarben grün-weiß
Erfolge B-Liga Meister 2009/2010
   

   Kontaktdaten

 

   SV Niederzell 1968 e.V.

   Sascha Schröder

   Seidelbastring 12

   36381 Schlüchtern

 

   Tel.: 06661 /